"Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird."

Aktuelle Lage im AWO Otto Jeschkeit Altenzentrum in Engelskirchen-Ründeroth

Eine 80-jährige Bewohnerin des Seniorenzentrums in Engelskirchen ist am 9. April im Krankenhaus verstorben. Sie wurde dort zuvor positiv auf Corona getestet. Eine Mitarbeiterin wurde positiv getestet und befindet sich in Quarantäne.

Die Bewohnerin wurde bereits am 5. April stationär im Krankenhaus Engelskirchen aufgenommen. Alle Bewohner*innen und Mitarbeitenden des Altenzentrums, die auf der betroffenen Etage des Hauses wohnen bzw. arbeiten, wurden am Freitag auf Corona getestet.

Die Ergebnisse liegen seit Sonntag vor: Eine Mitarbeiterin aus dem Bereich Hauswirtschaft erhielt am Sonntag ein positives Testergebnis und wurde sofort vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt, die Kontaktpersonen wurden ermittelt. Alle anderen im Altenzentrum Getesteten erhielten einen negativen Befund.

Die Station, auf der die verstorbene Bewohnerin lebte, steht unter Quarantäne. Auch auf den anderen Ebenen gibt es erhöhte Sichterheitsmaßnahmen, die Mitarbeitenden tragen umfangreiche Schutzkleidung.

Mitarbeitende der Pflege des Bereiches erhielten vom Gesundheitsamt Anweisung, dass sie bis zum 22. April unter Quarantäne stehen, sofern sie nicht im Dienst sind. Mitarbeitende des betroffenen Wohnbereichs mit Vorerkrankungen wurden nach Rücksprache mit dem Betriebsarzt vorsorglich vom Dienst befreit.

Der Leiter des Altenzentrums, Martin Deckers, bedankt sich bei allen Beteiligten für das umsichtige Verhalten in den letzten Tagen: „Die Akzeptanz für die ergriffenen Maßnahmen ist gerade bei den Bewohner*innen und Mitarbeitenden zum Glück sehr hoch – obwohl das natürlich erhebliche Einschränkungen im Alltag mit sich bringt. Wir hoffen alle, dass wir bald wieder ein Stück Normalität erleben dürfen.“

Die Geschäftsführerin der AWO Rhein-Oberberg, Martina Gilles, dankt, auch im Namen der  Vorstandsvorsitzenden Beate Ruland, den Zuständigen des Gesundheitsamts und des Krisenstabs des Kreises: „Wir sind froh, dass die Ansprechpartner im Kreis in diesen Zeiten an unserer Seite stehen.“



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